Kirchenzwerge Rothemann

„Kirchenzwerge“ – wir sind Kinder im Alter zwischen 6 und 8 Jahren. Unterstützt werden wir Kirchenzwerge von Nadine Schäfer und Annett Schlüter. So erfahren wir schon vor der Erstkommunion viel über Gott und die Kirche und lernen den Ablauf eines Gottesdienstes kennen.
Wir treffen uns 4x im Jahr zu einer Gruppenstunde. Diese Gruppenstunden werden zu einem bestimmten Thema vorbereitet. Hier hören wir Geschichten, welche meistens von 2 Handpuppen erzählt werden, zu kirchlichen Feiertagen oder Gottesdienst im Allgemeinen. Im Anschluss sprechen wir über die Geschichte und dann wird noch gebastelt, gesungen und gespielt.
Natürlich feiern wir auch Gottesdienste – aber ohne Erwachsene. Wir Kinder treffen uns dann im alten Bürgerhaus (neben der Kirche). In dieser Zeit haben unsere Eltern die Möglichkeit, in den 10-Uhr-Gottesdienst zu gehen.
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Gründonnerstag mit den Kirchenzwergen

Unsere letzte Gruppenstunde hatte das Thema „Letztes Abendmahl“. Wir sprachen über Ostern und was am Gründonnerstag eigentlich passiert ist. In einem Buch konnten wir uns Bilder anschauen und hörten gespannt der Erzählung zu.
Da der Gründonnerstag ein besonderer Tag ist, hatten unsere Katechetinnen eine Überraschung geplant. Wir durften Brot backen, welches wir am Abend nach dem Gottesdienst an die Besucher verteilen wollten. So konnten die Familien zu Hause das Abendmahl gemeinsam einnehmen und an Jesus denken.
Alle Kirchenzwerge waren sehr aufgeregt, als es endlich losging. Wir machten uns auf den Weg zum Backhaus. Da wir aber das Brot nicht alleine backen konnten, haben wir zum Glück eine nette Bäckerin gefunden, die sofort von der Idee begeistert war und bereit war, mit uns das Brot zu backen.
Zuerst musste der Backofen angeheizt werden. Es wurde Reisig in den Ofen gelegt und das Feuer angezündet. Das ging aber schnell. Was mussten wir jetzt noch tun? Für ein Brot benötigt man noch Teig, das wussten wir. Wir gingen alle gemeinsam in die Backstube, wo der Teig bereits vorbereitet war. Unsere Bäckerin erzählte uns sehr viel über das Brot und was alles für einen Teig benötigt wird. Das war ja gar nicht so viel. Jetzt konnten wir den Teig in die vorbereiteten Förmchen einfüllen. Das war eine ganz schöne Arbeit – es sollten ja ganz viele Brote werden.
Endlich war es geschafft. Jetzt musste der Teig aber noch ruhen….. Zum Glück konnten wir uns aber die Zeit damit verkürzen, dass wir schon einmal Brot probieren durften, welches gerade fertig gebacken war. Das war super lecker. Nach dem kleinen Imbiss waren wir alle gestärkt und konnten alle Brotkörbchen ins Backhaus tragen. Der Ofen war sehr warm und musste vor dem Backen noch gereinigt werden. Danach kam der Brotteig endlich aus der Form und wurde in den Ofen gelegt. Das war sehr aufregend. Wie viele Brote doch in den Backofen passten. Jetzt mussten wir nur noch darauf warten, dass das Brot fertig wird.
Bis zum Gottesdienst waren die Brote fertig und wurden nach der Messe an alle Gottesdienst-besucher verteilt. Wir hoffen, dass das Brot allen geschmeckt hat.
Ganz herzlich möchten wir uns bei Christine Best bedanken. Ohne ihre Hilfe wäre diese Aktion nicht möglich gewesen!!!
Vielen Dank Christine für Deine Zeit und Geduld mit uns.

 

Kirchenbesichtigung

In der Gruppenstunde haben wir mit Pfarrer Michael Rother unsere Kirche „St. Barbara“ in Rothemann kennengelernt. Pfarrer Rother hat uns alles ganz genau erklärt:

Am Kircheneingang steht das Weihwasserbecken, hier haben wir zusammen das Kreuzzeichen gemacht. Pfarrer Rother hat uns auf einem Bild gezeigt, wie die Kirche in Rothemann früher einmal ausgesehen hat.

Wir haben uns das Taufbecken angeschaut, an dem sogar einige von uns Kirchenzwergen getauft wurden.

Pfarrer Rother hat uns erklärt, was der Altar, der Tabernakel, die Sakristei und eine Monstranz ist. Die Küsterin, Frau Eckl, hat uns die Gewänder der Messdiener und der Priester gezeigt. Einige Priestergewänder sind schon fast 100 Jahre alt.

Zum Abschluss haben wir gemeinsam mit dem Pfarrer unser Gruppenlied gesungen. Er hat Gitarre dazu gespielt und als Überraschung gab es vor der Kirche für alle noch ein leckeres Eis!

 

Gottes Haus

Unsere Kinderkirche stand heute unter dem Motto „Gottes Haus“.

Wir haben darüber gesprochen, warum die Menschen überhaupt zu Gott beten. Wenn man mit jemanden reden möchte, dann geht man entweder zu ihm hin oder ruft ihn an. Geht das auch bei Gott? Welche Telefonnummer hat Gott? Kennt jemand seine Adresse? Oder wohnt er in der Kirche? Aber ist das eine Adresse? Wenn ich einen Brief schreiben würde und würde draufschreiben „jede Kirche“, wo würde die Post dann ankommen?

Wo Gott genau wohnt, konnten wir nicht herausfinden, aber wir haben herausgefunden, mit was für einem Haus Gott „vergleichbar“ ist.

Wir haben uns 4 Häuser angeschaut: Eines, das auf einem Wackelbrett stand. Eines, bei dem die Wände nicht gerade waren oder teilweise gefehlt haben. Ein Haus ohne Dach und ein Haus mit einem guten Fundament mit stützenden Wänden und einem schützenden Dach darauf.

Zum Schluss haben wir gemeinsam ein schönes, buntes Haus aus Lego-Steinen gebaut.

 

Vater unser

In unserer Gruppenstunde haben wir über das Gebet gesprochen, das Jesus damals, als die Jünger ihn baten: „Herr, lehre uns beten“ (LK 11, 1-4) ihnen gesagt hat. Das Gebet heißt „VATER UNSER“. Jesus lehrte es seinen Jüngern vor 2000 Jahren. Sie haben es dann ihren Freunden weitererzählt und die wieder ihren Freunden. So wurde es bei den Christen in der ganzen Welt bekannt und wird in allen Sprachen gebetet.

Mit bunten Tüchern und entsprechenden Symbolen haben auch wir das „Vater unser“ kennen und beten gelernt. Damit wir es auch zu Hause mit unseren Eltern und Geschwistern zusammen beten können, haben wir ein kleines Gebetsbüchlein mit schönen, bunten Bildern geschenkt bekommen.

 

 

Kinderkreuzweg am Karfreitag

Am Karfreitag haben wir den Kinderzeichentrickfilm „Das andere Ostern“ geschaut. Anschließend haben wir den Kreuzweg Jesu gemeinsam gestaltet, damit wir ihn vor Augen haben und so eher mit Jesus fühlen können.

Dazu bekamen alle Kinder einen Stein und ein paar grüne Zweige in die Hand. Wir haben unsere Gruppenkerze, die Jesuskerze, angezündet. Mit braunen Tüchern haben wir den Weg gelegt, und mit Bildern und entsprechenden Symbolen die einzelnen Stationen gekennzeichnet.

Eine Schale mit Wasser z. B. symbolisierte, wie Pilatus „sich seine Hände in Unschuld“ wäscht, als er Jesus zum Tode verurteilte. Als Symbol der Auferstehung haben wir Kresse-Samen in kleine Töpfchen mit Erde gepflanzt und konnten sie mit nach Hause nehmen. Wir haben die Töpfchen jeden Tag gegossen und am Ostersonntag konnten wir bereits die ersten grünen Spitzen aus der Erde blitzen gesehen.

 

Ausflug zur „Lebendigen Krippe“

Zum Jahresabschluss besuchten wir dann noch die „Lebendige Krippe – WeihnachtsZeitReise“ -gestaltet von der Gemeinschaft „Geist und Sendung“.Dort angekommen, lud uns ein Bewohner gleich nach Nazareth ein. Wir besuchten einen orientalischen Markt. Hier gab es viel zu sehen, zu riechen und zu fühlen. Danach wurden wir von einem Römer besucht, der gar nicht sehr freundlich war. Wir mussten an der Volkszählung teilnehmen. Das war sehr aufregend. Nachdem wir weiterziehen durften, kamen wir zum Haus von Maria und Josef. Wir hörten den Engel Gabriel, der zu Maria sprach und Maria, die Josef von ihrer Schwangerschaft erzählte. Mit Maria und Josef machten wir uns auf den Weg nach Bethlehem und besuchten am Ende die Krippe mit dem Jesuskind.

 

Nikolaus

Am 06.12.2015 feierten wir Kinderkirche zum Thema Nikolaus. Nach dem Kreuzzeichen konnten wir unseren Raum betreten. Hier stand ein kleiner, geschmückter Tannenbaum in der Mitte. Um den Tannenbaum lagen viele Nüsse und Mandarinen. Nach der Begrüßung hörten wir die Geschichte vom Nikolaus, wie er den Menschen geholfen hat. Danach überlegten wir, ob wir in der heutigen Zeit auch Menschen helfen können. Wir stellten fest, es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Wir sangen Lieder und warteten, dass der Nikolaus uns vielleicht besucht. Damit die Zeit nicht zu lange wurde, haben wir das Spiel „Nikolaus, deine Glocke ist weg“ gespielt. Wir hatten viel Spaß und haben gar nicht bemerkt, dass der Nikolaus einen Sack abgestellt hatte. Nachdem wir diesen gefunden hatten, waren wir neugierig und schauten sofort nach. Der Nikolaus hatte uns allen einen Schokonikolaus vorbeigebracht. Diesen haben wir alle zusammen gegessen. Am Ende durften wir uns noch Nüsse und Mandarinen, in unseren gebastelten Tüten, mit nach Hause nehmen.


 

Erntedank

Am 04.10.2015 feierten wir die Erntedank-Kinderkirche. Wir saßen in einem Kreis und in der Mitte war mit einer Decke etwas abgedeckt. Es war nicht zu erkennen, was sich unter dieser Decke befand. Wie in der richtigen Kirche begannen wir mit dem Kreuzzeichen. Wir mussten feststellen, das war gar nicht so einfach. Jeder durfte das Gefäß mit dem Weihwasser in die Hand nehmen. Von Weihwasser hatten wir noch nichts gehört und es machte uns sehr unsicher. Deshalb haben wir dann alle gemeinsam das Kreuzzeichen gemacht. Jetzt wurde das Geheimnis unter der Decke gelüftet. Zum Vorschein kam ein großes Erntedank-Mandala. Dieses haben wir erst einmal betrachtet und erzählt, was wir alles sehen können. Wir hörten die Geschichte vom Apfelbaum und dem Apfelkern. Das war sehr spannend. Mit Fürbitten haben wir Gott für die Gaben gedankt und nach dem Abschluss-Segen konnten wir das Erntedank-Mandala aufteilen. Jeder durfte sich etwas mit nach Hause nehmen.